HTML-Formular einbinden

Diese Seite zeigt vollständig, was FormPost kann und was nicht. Alles, was Sie brauchen, ist ein Formular in Ihrem HTML und die Adresse, die wir Ihnen nach dem Anlegen des Formulars anzeigen.

In drei Schritten startklar

1. Formular anlegen

Melden Sie sich an und legen Sie ein Formular an. Sie vergeben eine Bezeichnung, wählen die Empfängeradresse und tragen die Domain ein, auf der das Formular stehen wird. Danach zeigen wir Ihnen Ihre persönliche Adresse in der Form https://www.formpost.eu/f/abc123.

2. Adresse eintragen

Setzen Sie diese Adresse in das action-Attribut Ihres Formulars und stellen Sie die Methode auf POST. Mehr ist an Ihrer Website nicht zu ändern.

3. Absenden testen

Auf der Detailseite Ihres Formulars steht ein Testformular, mit dem Sie sofort eine Übermittlung auslösen können, ohne Ihre Website anzufassen. Kommt die E-Mail an, sind Sie fertig.

Das Grundgerüst

Dieses Formular reicht aus. Ersetzen Sie abc123 durch die Kennung Ihres Formulars.

<form action="https://www.formpost.eu/f/abc123" method="POST">
  <label for="email">E-Mail</label>
  <input type="email" id="email" name="email" required>

  <label for="message">Nachricht</label>
  <textarea id="message" name="message" required></textarea>

  <input type="text" name="_gotcha" style="display:none;" tabindex="-1" autocomplete="off">

  <button type="submit">Absenden</button>
</form>

Jedes Feld mit einem name-Attribut wird gespeichert und in der Benachrichtigungs-E-Mail aufgeführt. Sie bestimmen die Feldnamen selbst – ob Sie das Textfeld message, nachricht oder anliegen nennen, ist uns gleich. Nur Namen, die mit einem Unterstrich beginnen, sind für FormPost reserviert.

Feldnamen und Sonderfälle

_gotcha
Das versteckte Spamfeld. Menschen sehen es nicht und lassen es leer; automatische Skripte füllen alles aus, was sie finden. Ist das Feld ausgefüllt, landet die Übermittlung im Spam-Ordner statt in Ihrem Postfach. Lassen Sie es im Formular stehen.
email
Kein Pflichtfeld, aber empfehlenswert: Ohne Absenderadresse können Sie auf eine Anfrage nicht antworten. Setzen Sie required, dann prüft schon der Browser die Eingabe.
Alle anderen Felder
Textfelder, Auswahllisten, Checkboxen, mehrzeilige Texte – alles wird übernommen und in der E-Mail sowie im Dashboard angezeigt. Dateianhänge unterstützen wir derzeit nicht.

Was nach dem Absenden passiert

Ihre Besucher landen auf einer Bestätigungsseite von FormPost mit einem Knopf zurück auf Ihre Website. Im Pro-Tarif können Sie den Text dieser Seite je Formular selbst schreiben. Parallel geht die Benachrichtigung an die hinterlegte Adresse, und die Übermittlung erscheint im Dashboard.

Ist für das Formular die Rechenaufgabe eingeschaltet, kommt vor der Bestätigungsseite eine Zwischenseite mit einer einfachen Additionsaufgabe. Sie läuft auf unseren Servern; es wird kein externer Captcha-Dienst eingebunden und nichts an Google übertragen.

Statische Seiten, WordPress und Baukastensysteme

Statische Seiten

Bei GitHub Pages, Netlify, Cloudflare Pages, Hugo oder Jekyll gibt es keinen Server, der ein Formular annehmen könnte. Genau dafür ist FormPost gedacht: Sie fügen den HTML-Block oben ein, mehr ist nicht nötig.

WordPress

Fügen Sie im Editor einen Block „Individuelles HTML“ ein und setzen Sie das Formular hinein. Ein Formular-Plugin brauchen Sie dann nicht – und damit auch kein Plugin, das Sie aktuell halten müssen.

Baukästen wie Wix, Squarespace oder Webflow

Diese Systeme haben ein Element für eigenen HTML-Code oder ein Einbettungs-Widget. Dort funktioniert das Formular genauso. Achten Sie darauf, dass die eingetragene Domain zu der Adresse passt, unter der die Seite später erreichbar ist.

Die Domainbindung verstehen

Jedes Formular ist an eine Domain gebunden. Wir prüfen bei jeder Übermittlung, von welcher Seite sie kommt, und lehnen alles ab, was nicht dazu passt. So kann niemand Ihre Formularadresse aus dem Quelltext kopieren und über eine fremde Seite Nachrichten an Sie schicken.

  • beispiel.de und www.beispiel.de gelten immer als dieselbe Seite.
  • Weitere Subdomains wie shop.beispiel.de sind nur erlaubt, wenn Sie sie eintragen – oder, im Pro-Tarif, wenn Sie für das Formular alle Subdomains freigeben.
  • Beim Testen von der Festplatte oder aus einer Vorschau ohne echte Domain wird die Übermittlung abgelehnt. Nutzen Sie in dem Fall das Testformular im Kundenbereich.

Was FormPost heute nicht kann

Damit Sie es vor der Anmeldung wissen und nicht erst danach:

  • Formulare werden klassisch abgeschickt, also mit einem Seitenwechsel. Ein Versand per JavaScript im Hintergrund wird derzeit nicht unterstützt.
  • Dateianhänge nehmen wir nicht entgegen.
  • Webhooks und eine REST-Schnittstelle sind für den Business-Tarif geplant, aber noch nicht verfügbar.
  • FormPost holt keine Einwilligung Ihrer Besucher ein. Der Hinweis in Ihrer Datenschutzerklärung bleibt Ihre Aufgabe – den Textbaustein dafür finden Sie fertig formuliert bei Ihrem Formular.

Formular anlegen und ausprobieren

Der Free-Tarif reicht für ein Formular mit zehn Benachrichtigungen am Tag und kostet dauerhaft nichts.